Scanomat Top Brewer
10.12.11 Kategorien:Kaffee

Das ist eine Kaffeemaschine. Daneben ist ein iPad. Das iPad steuert die Kaffeemaschine.
Mir ist noch nicht ganz klar, wer das braucht. Schon anhand des Preises aber ist eines klar: ich nicht (11.300€ - ohne iPad). In der Kaffee-Szene wird das Ding gerade kontrovers diskutiert.
Auch wenn es dazu einlädt, will ich dieses Gerät gar nicht schlecht reden („Sieht aus wie der Wasserhahn beim Zahnarzt“ - „Was ist der Sinn der iPhone-Steuerung - nur weil’s geht?“ ).
Ich finde das schlichte Design jedenfalls mal eine angenehme Abwechslung. Die Technik ist elegant im Thresen versteckt, und die scheint gar nicht mal schlecht zu sein: Zwei Mühlen, intelligente Heißwassersteuerung für verschiedene Kaffeerezepte, sogar variabel ansteuerbarer Tamperdruck. Der Sinn einer iOS-App-Steuerung erschließt sich mir noch am wenigsten (ist da vielleicht auch ein Abrechnungsmodell integriert?), aber hübscher als all die riesigen Vollautomaten-Klötze, die man in Caffeterien antrifft, ist das allemal. Wenn’s jetzt auch noch schmeckt?
Steve Jobs ✝
08.10.11 Kategorien:Technik+Gadgets

Es kam für mich dann doch überraschend. Ich hatte es einfach nicht wahrhaben wollen, obwohl er von Auftritt zu Auftritt schwächer wurde - bei der Vorstellung des iPad 2 im Frühjahr war der Anblick schon fast unerträglich gewesen.
Ein ganz Großer ist zu früh gegangen. Für mich ist es sonnenklar, dass Steve Jobs in die Reihe der Menschen gehört, die den größten Einfluss auf ihre Zeit genommen haben. Auf jeden Fall neben Edison, Benz und Ford. Aber ich würde ihn sogar noch höher einreihen, etwa neben Einstein und Picasso, denn sein Einfluss geht weit über die Technik hinaus. Er hat, direkt durch die Apple-Produkte, aber vor allem auch indirekt über deren Vorbild für alle anderen Hersteller, die Art und Weise bestimmt, wie wir mit Technk umgehen. Und weil die Computertechnik heute aus unserem Leben (zumindest in großen Teilen der Welt) nicht mehr wegzudenken ist, kommt so gut wie jeder, ohne es zu wissen, in den Genuss der Apple-Prinzipien, die auf die Philosophie von Steve Jobs zurückgehen.
Das ‚Manifest‘ von Jobs ist das iPad. Es verkörpert alles, wofür er steht: Obwohl es für viele der Benutzer einer der leistungsfähigsten Computer ist, die sie je hatten, merken sie davon nichts. Er kommt nicht daher wie ein Computer, sondern wie ein Alltagsgegenstand.
Eine von Job’s Lieblingsformulierungen war: „Computers for the rest of us“. Also nicht nur für die Nerds dieser Welt, sondern für jeden. Man könnte das als Werbeslogan oder als Anbiederei missverstehen - schließlich könnten die Apple-Ingenieure selbst, auch wenn sie in ‚us‘ mit eingeschlossen sind, ja auch mit weit komplizierteren Geräten umgehen als denen, die sie bauen. Aber ich sehe dahinter eine Hochschätzung der Menschen und ihrer Kreativität: Ihr alle, ihr normalen User habt völlig Recht, wenn ihr die Technik verflucht, die von euch eine Anpassung verlangt, statt sich euch anzupassen. Es ist unser Job und unsere Berufung, euch hervorragendes Werkzeug zur Verfügung zu stellen. Nutzt sie, um das Beste daraus zu machen!
Ein bisschen tröstlich und beruhigend zu wissen, dass Steve Jobs noch den riesigen Erfolg seiner Ideen erleben durfte, z.B. deren Verwirklichung im iPad und sogar die äußere Anerkennung in Form des Aufstiegs Apples zur teuersten Firma der Welt. Und es ist schön zu sehen, wie groß das Maß der Anteilnahme und der Würdigung in den Medien jetzt ist. Mich hat überrascht, dass am Mittwoch sogar die Tagesthemen der ARD mit einem Feature über Steve Jobs aufmachten - danach folgte gleich die Nennung des Literaturnobelpreisträgers. Aber auch wenn diese Anordung sicher zum Teil dem Mangel an ‚harten‘ politischen Fakten an diesem Tag geschuldet war, fand ich sie doch angemessen.
Shredder-Warnung
18.09.11 Kategorien:Technik+Gadgets

Dieses Warnschild prangt auf meinem neuen Aktenvernichter.
Abgesehen davon, dass ich in meinem Arbeitszimmer i.d.R. keine Krawatte trage, scheint mir die Warnung trotzdem übertrieben: Der Shredder haut zwar wesentlich mehr weg als mein alter, billiger vom Elektroladen mit dem großen ‚C‘ (das war ein ein klassischer Fehlkauf wegen zu billig), aber bei etwas so dickem wie einem Schlips wird er sicher gleich blockieren.
Druckerproblem
18.09.11 Kategorien:Technik+Gadgets
Mein ruckerturm">Kyocera-Arbeitsdrucker
war plötzlich nicht
mehr ansprechbar. Nach einigem Suchen hatte ich den
Fehler dann gefunden: Beim Herausziehen und
Wieder-Einstecken des Netzwerkkabels hatte der
Router dem Gerät eine neue IP-Adresse zugeteilt. Das
ließ sich also leicht beheben: Ich habe die Fritzbox
angewiesen, die IP von nun an fest zu vergeben.
Es bleibt aber ärgerlich: Wieso findet das Macbook den Drucker nicht auch mit geänderter IP? Bei der Erstinstallation hat er ihn ja auch ganz alleine gefunden.
Und was mich noch mehr wurmt: Der Laptop meiner Schwägerin hatte überhaupt keine Probleme, er fand auch die neue IP und druckte klaglos weiter. Das Betriebssystem: Windows 7! *grmpff*
Es bleibt aber ärgerlich: Wieso findet das Macbook den Drucker nicht auch mit geänderter IP? Bei der Erstinstallation hat er ihn ja auch ganz alleine gefunden.
Und was mich noch mehr wurmt: Der Laptop meiner Schwägerin hatte überhaupt keine Probleme, er fand auch die neue IP und druckte klaglos weiter. Das Betriebssystem: Windows 7! *grmpff*
Boardtreff III
18.09.11 Kategorien:Kaffee
Letztes Wochenende war
ich wieder in Mönchengladbach zum Boardtreffen
des Kaffee-Netzes, zum inzwischen
dritten
Mal. Es war
wieder ein Kurzurlaub: Zwei Tage mit sympathischen
Kaffeeverrückten völlig sinnfrei über so völlig
Unwichtiges wie Kaffee zu philosophieren, äußerst
erholsam.
Ein Highlight war die Show/der Workshop von Dritan Alsela, der perfekte Latte-Art zelebrierte und dabei auch meine Maschine adelte, von der er meinte, die Milchschäum-Eigenschaften seien „ein Traum“.
Also habe ich jetzt keine Ausrede mehr: Wenn ich es nicht hinbekomme, liegt’s nicht am Equipment.
Und ein Gimmik habe ich mir gegönnt: Ein Boardkollege vertreibt inzwischen die von der Kaffee-Netz-Community entworfenen Tamper und Einfülltrichter halb professionell. Wow, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Trichter so viel bringt. Jetzt sieht die Kaffeeecke schlagartig viel sauberer aus, weil die Mühle nichts mehr streut:

Witziger Nebeneffekt: Der äußerst gründlich polierte Tamper kann auch als shot mirror zweckentfremdet werden, um den bodenlosen Siebträger im Auge zu behalten und auf Stopp zu drücken, wenn die Blondphase beginnt.
Ein Highlight war die Show/der Workshop von Dritan Alsela, der perfekte Latte-Art zelebrierte und dabei auch meine Maschine adelte, von der er meinte, die Milchschäum-Eigenschaften seien „ein Traum“.
Also habe ich jetzt keine Ausrede mehr: Wenn ich es nicht hinbekomme, liegt’s nicht am Equipment.
Und ein Gimmik habe ich mir gegönnt: Ein Boardkollege vertreibt inzwischen die von der Kaffee-Netz-Community entworfenen Tamper und Einfülltrichter halb professionell. Wow, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Trichter so viel bringt. Jetzt sieht die Kaffeeecke schlagartig viel sauberer aus, weil die Mühle nichts mehr streut:

Witziger Nebeneffekt: Der äußerst gründlich polierte Tamper kann auch als shot mirror zweckentfremdet werden, um den bodenlosen Siebträger im Auge zu behalten und auf Stopp zu drücken, wenn die Blondphase beginnt.
Sendeschluss
06.08.11 Kategorien:Schule

Hier ist die letzte Folge von FEG-TV.
Das ist sehr traurig, aber nicht zu ändern. Die beiden letzten aufrechten Redakterinnen verlassen die Schule mit dem Abi in der Tasche, und eine der immer noch aktiven Stützen des Projekts ist sowieso eigentlich seit zwei Jahren schon Ehemaliger.
Leider war trotz vieler Bemühungen kein Nachwuchs nachgerückt. Im Nachhinein sehe ich ein paar Ansatzpunkte, was man hätte besser machen können. Z.B. hätte ich auf einen festen, wöchentlichen Termin bestehen müssen, auch wenn wir im Wesentlichen projektweise gearbeitet haben. Aber dann hätte eine größere Chance bestanden, die Mitarbeiter miteinander zu vernetzen und einzelnen direkt ‚in den Hintern treten‘ zu können, um Termine fester einzuhalten. So lief zu viel über eMail und SMS, das bleibt zu unverbindlich. Aber sei’s drum, es ist vorbei, und das empfinde ich durchaus als Erleichterung.
Wir konnten uns wenigstens großartig verabschieden - ich finde, die letzte ist die mit Abstand beste Folge. Alleine der Beitrag über Mountainbike-AG und die absichtlich pathetische Abmoderation sind richtig klasse geworden.
Bei einem launigen Redaktions-Abschiedstreffen sahen wir uns alle elf FEG-TV-Folgen aus vier Jahren noch einmal hintereinander weg an. Mensch, wie langweilig war das am Anfang, und wie viel haben wir im Laufe der Zeit dazu gelernt: technisch, inhaltlich und vom Timing her. Sehr schade, dass das nun nicht so weitergeht. Ob sich jetzt Schüler melden, die das auch schade finden?
AMS-fertig
06.08.11 Kategorien:Hausautomation

Da ist nun die neue Markisensteuerung. Für 50 Euro mehr als den Bausatz bekam ich das Fertiggerät bei einem auf Hausautomation spezialisierten Onlinehändler. Gut investiertes Geld, denn die Montage war auch ohne Löterei herausfordernd genug. Aber das war Eu-Stress, denn diese Haltevorrichtung zu konstruieren und zu basteln, hat Spaß gemacht.
Das Steuerkästchen ist witterungssicher im Gartenschrank untergebracht. Der Wettersensor, der Wind, Regen und Helligkeitssignale liefert, ist per Kabel angebunden. Damit kann die Markise sicher per Programm gesteuert werden uns ist auch bei Ausfällen von Funkbefehlen nicht gefährdet. Soll sie aber manuell aus- oder eingefahren werden, geht das mit FS20-Fernsteuerimpulsen. Dafür habe ich den nun unnötig gewordenen Taster der alten, kabelgebunden Markisensteuerung an der Wohnzimmerwand ersetzt durch einen Unterputz-Taster, der sechs verschieden FS20-Befehle abgeben kann. Diese gehen aber gar nicht direkt an das Markisenkästchen, sondern erst über den FHEM-Server. Dieser Umweg ermöglicht nämlich eine genauere Kontrolle und weitere Funktionen. So sind nämlich nur die oberen Tasten ganz simpel zum Ein- und Ausfahren bestimmt, aber die beiden unteren Tasten fahren die Markise halb ein bzw. aus - das ginge mit der normalen Steuerung nicht mit nur einem Tastendruck. Natürlich lässt sich das auch vom iPhone oder iPad aus starten (und sogar theoretisch von überall aus via Internet, was aber reichlich unsinnig ist.)
Funktioniert alles toll, und ich werde demnächst auch noch mal genauer festhalten, was ich dabei über den FHEM-Server gelernt habe. Das ist nämlich nicht wenig.
Ein seltsames Problem habe ich aber noch nicht im Griff. Eigentlich hatte ich diese eigene Steuereinheit für die EG-Markise ja gekauft, weil sie viel weniger windexponiert ist als die auf der Dachterrasse und für unseren Geschmack immer viel zu früh zwangseingefahren wurde. Aber nun ist der Windsensor so empfindlich, dass sie auch in der höchsten Stufe noch viel schneller einfährt als die obere Markise! Eine Mailanfrage beim Hersteller brachte keine besonders elegante Möglichkeit, das zu regeln: Ich hätte auf einen Widerstand oder einen Potentiometer gehofft, mit dem man das elektrische Windsignal abschwächen könnte. Stattdessen schlug man mir vor, das relativ brutal mechanisch zu machen: Das Windrädchen mit einem Blechstreifen abbremsen oder Löcher in die Schaufeln bohren um die Angriffsfläche des Windes zu reduzieren. Mal sehen, was ich tue.
Leergut
06.08.11 Kategorien:Kaffee

Fällt rechts im Bild etwas auf?
Dies sind Gaspatronen, normalerweise für Sahnebereiter, die ich für meine Mypressi Twist verwende. Beide Packungen habe ich so im Supermarkt gekauft. Der Unterschied: In der rechten Packung sind alle Patronen leer! Man erkennt das an dem Löchlein im Kapselkopf, das beim Einschrauben ins Gerät gestochen wird.
Ich habe es zuerst auch nicht bemerkt, sondern (ver-)zweifelte schon an der Kaffeemaschine, als beim Einlegen kein Widerstand zu spüren war und auch kein Gasdruck kam. Erst der Vergleich mit der anderen Packung schaffte Klarheit: Irgendein Spaßvogel muss wohl eine Schachtel mit aufgebrauchten Kartuschen ins Supermarktregal gelegt haben, sehr witzig! Denn derjenige hat ja keinen Vorteil, nicht einmal geklaute Patronen, und er muss die leeren schließlich auch erst mal in den Supermarkt wieder reinschleppen.
Es kommt aber noch verrückter. Ich ging bei Gelegenheit mit der Packung zum Supermarkt zurück, weniger um einen Umtausch einzufordern, denn wer soll diese Geschichte schon glauben? Ich wollte einfach nur erzählen, was passiert war. Die Marktleiterin war auch sehr dankbar für den Hinweis und wollte mir tatsächlich eine volle Packung im Austausch geben. Aber diese Packung, die wir gemeinsam aus dem Regal nahmen, war auch leer! Damit war dann wirklich klar, dass ich nicht gelogen hatte (Es sei denn, ich hätte zwei Kartons mitgebracht und einen vorher im Laden deponiert...). Zum Glück gab es auch noch eine (versiegelte) Packung mit vollem Inhalt, den bekam ich von der ziemlich perplexen Marktleiterin geschenkt.
AMS-Bausatz
06.08.11 Kategorien:Hausautomation
Ein vermeintliches
Schnäppchen: Die automatische Markisensteuerung, die
ich mir für die untere Markise ausgeguckt hatte,
gab’s bei eBay, sogar neu. Ich erwischte sie für
gut 2/3 des Listenpreises.
Leider hatte ich das Wörtchen ‚Bausatz‘ in der Beschreibung nicht ernst genug genommen. Denn so kam das Paket an:

ALLES(!) in Einzelteilen, jeder Widerstand muss extra auf die Platine aufgelötet werden! Das ist mir erstens viel zu viel Arbeit. Zweitens traue ich mich nicht. Denn wenn das Ding hinterher nicht tut, was es soll, werde ich unmöglich den Fehler finden.
Was ein Glück, dass ich an einen sehr fairen eBay-Partner geraten war. Der verstand meine Bedenken sofort und stimmte einer Stornierung zu. Der nächsthöhere, unterlegene Bieter kaufte das Teil für einen Euro weniger. Ich sandte ihm das Paket direkt zu und bekam vom Verkäufer den Preis erstattet. So soll das sein!
Nachspiel: der zweite Bieter rief mich ein paar Tage später an, weil er sich getäuscht fühlte. Er hat nämlich die gleichen Schwierigkeiten wie ich. Nun, ‚getäuscht‘ stimmt eigentlich nicht, denn in der Beschreibung stand tatsächlich irgendwo: ‚Bausatz‘. Aber egal, ich bin aus der Sache glücklich wieder raus.
Leider hatte ich das Wörtchen ‚Bausatz‘ in der Beschreibung nicht ernst genug genommen. Denn so kam das Paket an:

ALLES(!) in Einzelteilen, jeder Widerstand muss extra auf die Platine aufgelötet werden! Das ist mir erstens viel zu viel Arbeit. Zweitens traue ich mich nicht. Denn wenn das Ding hinterher nicht tut, was es soll, werde ich unmöglich den Fehler finden.
Was ein Glück, dass ich an einen sehr fairen eBay-Partner geraten war. Der verstand meine Bedenken sofort und stimmte einer Stornierung zu. Der nächsthöhere, unterlegene Bieter kaufte das Teil für einen Euro weniger. Ich sandte ihm das Paket direkt zu und bekam vom Verkäufer den Preis erstattet. So soll das sein!
Nachspiel: der zweite Bieter rief mich ein paar Tage später an, weil er sich getäuscht fühlte. Er hat nämlich die gleichen Schwierigkeiten wie ich. Nun, ‚getäuscht‘ stimmt eigentlich nicht, denn in der Beschreibung stand tatsächlich irgendwo: ‚Bausatz‘. Aber egal, ich bin aus der Sache glücklich wieder raus.
Frage
07.07.11 Kategorien:Familienleben
Bookmark: ...